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KREIS -
MUSIKSCHULE BIRKENFELD E.V. |
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Festakt zum 25-jährigen Jubiläum der Kreismusikschule

Die Kreismusikschule feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit einem
Festakt in der Göttenbach-Aula. Die Lehrer und Schüler hatten ein Programm
vorbereitet, das die ganze Vielfalt der Ausbildung an der Kreismusikschule
vorstellte. Auch die gesamte Bühnendekoration, gestaltet von Victor
Roubanov, trug ihren Teil zu diesem besonderen Ereignis bei.
Manfred Dreier, Vorsitzender der Kreismusikschule, stellte in seiner
Begrüßungsrede die Entwicklung der Musikschule von ihren Anfängen bis heute dar.
Die Schülerzahlen stiegen von anfänglich 200 auf heute 700 an. 21 Lehrkräfte
unterrichten mittlerweile an 25 Standorten im Kreis und bieten so wohnortnah
eine musikalische Ausbildung an. Er hob die vor allem ehrenamtliche Tätigkeit
des Vorstandes und das große Engagement aller an und in der Musikschule
arbeitenden Personen hervor, ohne welche die Musikschule auch in finanziell
schwierigen Zeiten nicht bis heute überlebt hätte.

Landrat Axel Redmer betonte in seiner Festansprache, dass Musik zur
allgemeinen Grundbildung gehört wie Lesen, Rechnen und Schreiben. Aktives
Musizieren fördert und verbessert die schulischen Leistungen, erhöht die soziale
Kompetenz, Kreativität und Disziplin.

In ihren Grußworten hoben auch die Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper und Julia Glöckner, der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss, Oberbürgermeister Bruno Zimmer und als Vertreter des Landesverbandes der Musikschulen in Rheinland-Pfalz Martin Geiger die Bedeutung der musikalischen Erziehung der Kinder und Jugendlichen für ihre persönliche Entwicklung hervor.

Manfred Dreier ehrte Alois Herborn für seine besonderen Verdienste
um die Gründung und die ununterbrochene Tätigkeit als Finanzvorstand der Schule,

und er ehrte Harry De Jong für seine 25-jährige Lehrertätigkeit an der Musikschule. Auch Theo Fürst und Willi Casper erhielten als Musikschulleiter a. D. ein kleines Präsent.

Das Klarinettenensemble der Kreismusikschule unter der Leitung von Hans Peter
Bohrer umrahmte das offizielle Programm mit auflockernden musikalischen
Beiträgen.

Im sich anschließenden musikalischen Programm zeigte die Musikschule, wo sie
musikalisch steht. Die stellvertretende Schulleiterin Anneliese Hanstein
begleitete die einzelnen Vorträge mit kleinen Anekdoten und kurzen Betrachtungen
zur pädagogischen Arbeit der Lehrer mit ihren Schülern beim Musikunterricht und
beim Musizieren.

Begeistert klatschte und sang das ganze Publikum bereits beim ersten Beitrag,
den Tänzen und Liedern der Kinder aus der Kindertagesstätte „Mäusenest“ aus
Mittelreidenbach vom Pilotprojekt Kooperation KiTa und Musikschule mit, die vom
Blockflötenensemble begleitet wurden.

Dem folgte ein brillanter Trompetenvortrag von Benedikt Münster(15 Jahre), am Klavier begleitet von Nelly Mettus.

Jana Klause(14 Jahre) und Regina Jalosa(13 Jahre) spielten in voller Harmonie vierhändig am Flügel den Walzer aus der Ballett-Suite „Maskerade“ von Aram Chatschturjan.

Bei der „Suite intima“, von Sebastian Huber(17 Jahre) auf der Gitarre vorgetragen, herrschte atemlose Stille im Saal.

Das Klarinettentrio mit Katja Gerhardt, Hans Peter Bohrer und Christoph Weber spielte Mozart’s Divertimento Nr. 2 perfekt.

Das Musiklehrerehepaar Irina und Tiberius Busneag präsentierte auf Violine und Cello auf ausgezeichnete Weise die Wärme und Klangschönheit der Streichinstrumente.

Da solch ein Festakt zu besonderen Ideen anspornt, fanden sich die Lehrer Anneliese Hanstein – Querflöte, Hans Peter Boher – Klarinette und Jörg Elberding – zu einem eher selten zu hörenden Trio zusammen und begeisterten das Publikum mit brasilianischen Tangos.

Eva Marquis, ehemalige Schülerin der Musikschule und jetzt an gleicher Stelle selber für den Oboenunterricht zuständig, musizierte mit ihrem Klavierbegleiter Georg Scholz voller Ausdruck und Sensibilität.

Das Saxophonensemble, gegründet vor genau 10 Jahren, um gemeinsam Jazzmusik zu spielen, brachte volles Leben zu Gehör.
Teresa Streiß(19 Jahre) und Anneliese Hanstein musizierten im Querflötenduett Klassische Moderne, komponiert von Paul Hindemith, für die Zuhörer ein besonderes, nicht ganz leicht verständliches Hörerlebnis.
Geschlossen wurde ein abwechslungsreiches, aber auch anspruchsvolles
Festprogramm der Schüler und ihrer Lehrer vom Kinderchor der Musikschule und
dem Projektorchester mit zwei Liedern aus dem Kindermusical „Toms Traum“, die
voller Begeisterung bei der Zugabe noch mal zum Mitsingen einluden.